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KI mit Wirkung: Strategie schlägt Einzelanwendung


KI 2.0 entscheidet sich im Betrieb, und nicht länger in Pilotprojekten. Nicht etwa, weil die Modelle von schlechter Qualität wären, sondern vielmehr aus der Praxis heraus: Systemgrenzen behindern Abläufe, Daten liegen in Silos, Prozesse müssen geordnet und Governance mitgedacht werden. Nagarro fasst diesen Ansatz unter dem Begriff „Fluidic Intelligence" zusammen.

Viele Unternehmen haben in den vergangenen Monaten in generative Künstliche Intelligenz (KI) investiert: Sie haben Tools getestet, Projekte gestartet, erste Erfolge gesehen, aber auch viel Zeit und Budget aufgewendet. Und doch bleibt der wirtschaftliche Effekt oft überschaubar.

KI verkommt zum Add-on,

statt das Tagesgeschäft messbar zu optimieren.

Wer Wert schaffen will, ohne das Unternehmen zu destabilisieren, braucht keinen radikalen „Big Bang". Entscheidend ist vielmehr, Reibung zwischen Systemen zu reduzieren und Hebel für KI zu identifizieren, die sicher, nachvollziehbar und skalierbar sind.

Der Unterschied zeigt sich dort, wo Unternehmen mit den richtigen Fragen starten:
  • Welche Abläufe kosten überproportional Zeit?
  • Wo entstehen Fehler, Nacharbeit oder unnötige Schleifen?
  • Wo geht Wissen verloren, etwa in Übergaben zwischen Service, Vertrieb und Operations?

Aus dieser Perspektive entstehen Anwendungsfälle, die sich messen und priorisieren lassen. Parallel braucht es einen skalierbaren Kern statt vieler Insellösungen: eine konsistente Datenbasis, klare Zugriffs- und Sicherheitsmodelle sowie ein Betriebs- und Verantwortungsmodell, das Business und IT eng verzahnt.

Wenn Daten, Wissen und Entscheidungen zusammenfinden

Damit digitale Services im Alltag funktionieren, reicht es nicht, Daten verfügbar zu machen. In vielen Unternehmen bleibt Wissen in einzelnen Köpfen, Prozesse laufen getrennt voneinander, und Informationen liegen verteilt über verschiedene Systeme vor. Genau dort verliert KI an Wirkung.

Bei Nagarro wird dieser Ansatz als „Fluidic Intelligence" bezeichnet: Erfahrungswissen, Abläufe und Daten werden mit KI so verknüpft, dass Informationen und Entscheidungen im operativen Ablauf zusammenwirken. So lassen sich messbare Produktivitätssteigerungen von 20 Prozent und mehr erzielen, abhängig vom jeweiligen Anwendungsfall.

Welche Hebel dabei den größten Effekt bringen, lässt sich nicht pauschal bestimmen. Umso wichtiger ist die Wahl eines Partners, der versteht, wie sich diese Ebenen im konkreten Unternehmenskontext sinnvoll verbinden lassen. „Strategische Transformation ist weit mehr als nur Technologie. Man kauft sich beim Partner auch dessen Denkweise, die Kultur und Delivery-Modelle, und damit auch Tempo und Richtung der Umsetzung", erklärt Michael Frank, Leiter des Nagarro Consultingteams für digitale, kulturelle und prozessuale Veränderung.

Produktivität als Wachstumspfad von KI 2.0

KI kann dazu beitragen, bestehende Produkte um datenbasierte Services zu erweitern. Erst die Kombination von Produkt und Service führt zu Wachstum, weil sie mehr verkauft als nur Technik. Der Effekt ist dann betriebswirtschaftlich greifbar, wenn Kunden Service-Qualität erleben, Stillstände weniger und Services effizienter werden und letztlich eine höhere Bindung entsteht. Um dauerhaft Wertschöpfung mit neuen, disruptiven Geschäftsmodelle zu erzielen, setzen Expert:innen auf vorhandenes Wissen: „Transformation beginnt mit einem klaren Verständnis der Ausgangssituation und der relevanten Werthebel. Erst darauf aufbauend entstehen tragfähige KI-Initiativen", erklärt Michael Frank.

Weitere Einblicke bietet die Webinarreihe „Future of Change". Jetzt anmelden: www.nagarro.com/de/webinar/future-change 

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