Mittwoch, September 30, 2026

Mehrwert für Manager

Bau | Immobilien

Zum bereits sechsten Mal hat sich das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung IMWF in einer groß angelegten Studie angesehen, worauf Arbeitnehmer*innen Wert legen und wer diese Erwartungen am besten erfüllt. Insgesamt wurden 240 Unternehmen bewertet. Der Bau & Immobilien Report präsentiert in Zusammenarbeit mit IMWF die Branchenergebnisse.

Die attraktivsten Arbeitgeber der Branche
Bild: iStock

»Work-Life-Balance schlägt Karriere«, so lautet eine der zentralen Aussagen der Studie des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung IMWF über die Attraktivität von Arbeitgebern. Über alle Branchen hinweg zählen »Teamkultur«, »nette Kollegen«, »Jobsicherheit« oder die »Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes« deutlich mehr als »Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten«. Auch in der Baubranche sind diese Faktoren wichtiger als Geld und Karriere, wenngleich beides doch höher bewertet wird als in der Gesamtwirtschaft. Wenig überraschend werden in einer Branche mit harter, körperlicher Arbeit die Arbeitsmaterialien und der Arbeitsplatz höher bewertet als in anderen Branchen. Ebenfalls höher bewertet werden eine offene Kommunikation sowie die Transparenz der Vorgesetzten. »Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Erwartungen an die Unternehmen der Bauwirtschaft sehr hoch sind«, erklärt IMWF-Geschäftsführer Axel Maireder. Die Unternehmen, denen es am besten gelingt, die hohen Anforderungen zu erfüllen, sind Bernegger, Hilti & Jehle, Leyrer + Graf, Rhomberg und Swietelsky. Aber auch zahlreiche andere Branchenvertreter dürfen sich über das Siegel »Beliebter Arbeitgeber« freuen.

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Unterschiede nach Arbeitstypen
Für Personen, die körperliche Arbeit verrichten (»blue collar«), sind laut Studie gute Teamkultur, flexible Arbeitszeiten und offene Kommunikation im Vergleich zu anderen weniger relevant. Ihnen sind modernes Arbeitsmaterial, herausfordernde Tätigkeit, Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten sowie Prämien für gute Leistungen ü­berdurchschnittlich wichtig.Für Personen, die kaufmännische, administrative oder akademische Arbeit verrichten (»white collar«), zählen besonders flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum Homeoffice. Menschen, die hauptsächlich mit anderen Menschen arbeiten, schätzen besonders gute Teamkultur, einen sicheren Arbeitsplatz und offene Kommunikation mit den Vorgesetzten, Karriere und Homeoffice sind ihnen weniger wichtig.

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Bild: »Bauunternehmen müssen ihren Mitarbeitern noch viel mehr als andere Branchen modernes Arbeitsmaterial und gut ausgestattete Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein«, sagt IMWF-Geschäftsführer Alex Maireder gegenüber dem Bau & Immobilien Report.

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Grafik: In der Baubranche zählen »Sicherheit des Arbeitsplatzes/Jobsicherheit«, »offene Kommunikation und Transparenz der Vorgesetzten« sowie »gut ausgestattete Arbeitsplätze« und »modernes Arbeitsmaterial« deutlich mehr als in der Gesamtwirtschaft.

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Über IMWF
Das IMWF-Institut ist auf KI-gestützte vergleichende Markt- und Kommunikationsforschung spezialisiert. Neben vielfältigen Rankings und Benchmark-Reports zu Unternehmensreputation, Arbeitgeber-Attraktivität oder Dienstleistungsqualität führt das IMWF individuelle Studien für die Kommunikations- und Personalabteilungen von Unternehmen durch. So zeigt die »Employer Branding Performance Analyse« des IMWF einen 360-Grad-Blick auf die Wahrnehmung von Unternehmen als Arbeitgeber, die »Reputation Loop Analyse«, wie sich PR-Aktivitäten auf die Unternehmensreputation auswirken. Erhältlich ist die Studie unter www.imwf.at 

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