Mittwoch, September 30, 2026

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Bau | Immobilien

Die Lage der österreichischen Bauwirtschaft entspannt sich - zumindest etwas. Grund zum Jubel besteht aber nicht, so das aktuelle Baubarometer von Hubexo Austria.

Diffuses Bild der Branche
Quelle: iStock

Nach Jahren der Unsicherheit zeigt sich die österreichische Bauwirtschaft laut Baubarometer von Hubexo Austria zum Jahresende 2025 erstmals wieder stabiler – doch von Entwarnung kann keine Rede sein. Gezeichnet wird das Bild einer Branche, die wirtschaftlich vorsichtig Tritt fasst und gleichzeitig vor einem tiefgreifenden Strukturwandel steht.

Künstliche Intelligenz wird zum Schlüsselthema
Besonders deutlich zeigt sich dieser Umbruch beim Thema Digitalisierung: Künstliche Intelligenz entwickelt sich zunehmend zum strategischen Erfolgsfaktor. Zwei Drittel der Unternehmen sehen KI bereits als entscheidend für ihre Zukunft – doch erst jedes fünfte hat konkrete Anwendungen umgesetzt. Zwischen Erkenntnis und Umsetzung klafft damit noch eine deutliche Lücke.

Stimmung: stabil – aber angespannt
Mehr als 750 Bauunternehmen liefern im Baubarometer ein differenziertes Stimmungsbild: Während gut die Hälfte von stabilen Auftragslagen berichtet und fast ein Drittel sogar Wachstum sieht, kämpfen viele Betriebe weiterhin mit rückläufigen Projekten und steigenden Kosten. Gleichzeitig plant nahezu jedes zweite Unternehmen, in den kommenden Monaten verstärkt in digitale Technologien zu investieren.

Transformation als Chance
Neben Digitalisierung prägen Nachhaltigkeitsanforderungen, Fachkräftemangel und Kostendruck die strategische Agenda der Branche. Klar wird: Wer jetzt konsequent auf Innovation setzt, kann sich entscheidende Wettbewerbsvorteile sichern.

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