Mittwoch, September 30, 2026

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Mit einer Investition von rund 18 Millionen Euro hat das Holzunternehmen Pfeifer sein Massivholzplattenwerk am Stammsitz in Imst vollständig modernisiert. Die umfassenden Maßnahmen, die in drei Ausbaustufen realisiert wurden, versprechen signifikante Verbesserungen bei Effizienz und Rohstoffausbeute.

Massivholzplattenwerk Imst: Technologiesprung zur Vollautomatisierung
Durch die Umstellung von herkömmlicher Kreissägentechnik auf modernste Dünnschnittbandsägen spart Pfeifer im Imster Massivholzplattenwerk jährlich rund 6.000 m³ Schnittholz ein. Bildnachweis: Pfeifer Holding Gmbh / Hoch3 GmbH

Die Fertigung von Massivholzplatten hat seit den 1980er Jahren in Imst Tradition. Seit 2020 wurde das Werk grundlegend modernisiert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht – mit dem Ziel, den gesamten Produktionsprozess weitestgehend zu automatisieren. Das mehrjährige Investitionsvorhaben startete 2020/21 mit dem Austausch der Mittellagenfertigung. In den Jahren 2022/23 wurde die Decklamellen-Fertigung umfassend erneuert. Der bislang letzte Meilenstein wurde 2024 mit der Installation einer vollautomatisierten Ausbesserungs-Station erreicht. „Diese erkennt und beseitigt kosmetische Fehlstellen wie Astlöcher, Harzgallen, Fugen oder Risse vollautomatisch und trägt entscheidend zur Effizienz und Qualitätssicherung bei“, erläutert Standortleiter Dietmar Seelos. Zusätzlich beinhaltete das Investitionsprogramm umfangreiche infrastrukturelle Anpassungen wie Hallenzubauten, den Tausch von Fensterflächen, die Adaptierung des Brandschutzes sowie die Erneuerung der Absaugtechnik.

Schwere manuelle Tätigkeiten entfallen
Dank des hohen Automatisierungsgrads gehören bis dato notwendige manuelle Tätigkeiten wie die visuelle Sortierung der Decklamellen oder das kräfteraubende händische Aufstapeln der geschnittenen Decklamellen der Vergangenheit an. Mit dem vollautomatisierten Prozess geht eine Leistungssteigerung von mehr als 20 % für das gesamte Werk einher. Einen zentralen Fokus in der Planung und Umsetzung der einzelnen Projekte legte Pfeifer zudem auf den Arbeitsschutz. Alle Investitionen führten zu einer deutlichen Erhöhung der Sicherheit an den Arbeitsplätzen und tragen damit nachhaltig zur Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen bei.

120 Lkw-Ladungen pro Jahr eingespart
Neben dem effizienteren Personaleinsatz sorgt das sukzessive erneuerte Werk auch für deutlich höhere Ausbeutewerte. Besonders in puncto Rohstoffeinsatz zahlt sich die Umstellung von herkömmlicher Kreissägentechnik auf modernste Dünnschnittbandsägen aus: Jährlich werden dadurch rund 6.000 m³ Schnittholz eingespart. „Das entspricht etwa 120 Lkw-Ladungen, die nicht mehr angeliefert werden müssen“, erläutert Seelos.

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