Mittwoch, September 30, 2026

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Bau | Immobilien

Mit 1. März 2026 tritt die umfassende Novelle der Niederösterreichischen Bauordnung 2014 in Kraft. Ziel der Reform ist es, Bauverfahren zu vereinfachen, Rechtssicherheit zu erhöhen und die Entwicklung von Wohn- und Gewerbebauten im Bundesland zu erleichtern. 

Neue NÖ Bauordnung ab 1. März in Kraft
Quelle: iStock

„Unser Ziel war es, dass Bauen und Sanieren einfacher und vor allem günstiger werden“, betont Wohnbaulandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister: „Denn die zusätzlichen Kosten, die durch Bauauflagen entstehen, beeinflussen das Bauen und somit den Preis beim Wohnen, also die Mietkosten für die Bewohnerinnen und Bewohner, und im Eigentum erheblich! Gleichzeitig wird die Umbauordnung Ortskerne stärken und den Flächenverbrauch reduzieren.“

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:
- Vereinfachtes Bewilligungsverfahren: Das bisherige Anzeigeverfahren wird abgeschafft. Künftig gelten verbindliche Bescheide, die Planungs- und Bauprozesse transparenter gestalten.
- Erleichterungen für Bestandsgebäude: Vertikale Zubauten oder Nutzungsänderungen bei Gebäuden mit Genehmigungen vor 1. Februar 2015 sind von gewissen technischen Anforderungen ausgenommen.
- Liberalisierung von Bauvorschriften: Änderungen betreffen Bauabstände, Flachdachregelungen und Stellplatzpflichten, um flexiblere Nutzungsmöglichkeiten zu schaffen.

„Mit der Reform, oft auch als „Sanierungsvereinfachungsgesetz“ bezeichnet, ist es gelungen die modernste Bauordnung und Umbauordnung aller neun Bundesländer zu schaffen“, so Teschl-Hofmeister abschließend.

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