Donnerstag, Oktober 01, 2026

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In den ersten drei Quartalen konnte die Porr bei stabiler Produktionsleistung den Auftragsbestand um 17,2 % steigern. Auch das Ergebnis konnte deutlich verbessert werden. Die Aktie legte innerhalb eines Jahres um satte 118 % zu.

Porr liefert starkes Ergebnis im dritten Quartal

Bild: Der Porr-Vorstand: CFO Klemens Eiter, CEO Karl-Heinz Strauss, COO Josef Dieter-Deix und COO Claude Patrick Jeutter.

Die ersten drei Quartale des Jahres brachten der Porr eine stattliche Anzahl von Neuaufträgen – der Großteil davon im Infrastrukturbereich, ergänzt durch Projekte aus dem wiedererstarkenden Hochbau. Mit 6,048 Milliarden Euro lag der Auftragseingang um 26,7 % über dem Vergleichszeitraum im Vorjahr, der Auftragsbestand kletterte um 17,2 % auf 9,606 Milliarden Euro.

Die Produktionsleistung entwickelte sich stabil und liegt mit 4,986 Milliarden Euro leicht (0,7 %) unter dem Vorjahresniveau. Das EBITDA verbesserte sich um 8,1 % auf 269,8 Millionen Euro. Das daraus resultierende Betriebsergebnis (EBIT) kann sich mit einer Steigerung um 17,7 % auf 108,1 Millionen Euro ebenfalls sehen lassen.

Stolz ist man bei der Porr auch auf den Aufstieg in den ATX. „Die Porr gehört damit zu den 20 Top- Unternehmen der Wiener Börse“, sagt CEO Karl-Heinz Strauss. Der Aufstieg belohnt die positive Entwicklung des Aktienkurses: Dieser stieg innerhalb eines Jahres um 118 %, das Handelsvolumen vervierfachte sich.

Ausblick 2025: Weitere Steigerung im Ergebnis
Aufgrund der zahlreichen Großprojekte, die sich aktuell noch in der Planungsphase befinden und damit einen verhältnismäßig geringeren Leistungsbeitrag erzielen, rechnet der Vorstand für 2025 mit einem Umsatz zwischen 6,2 Milliarden Euro und 6,3 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) wird zwischen 180 Millionen und 190 Millionen erwartet. Für die nächsten Jahre wird von einer weiteren Ergebnisverbesserung ausgegangen. Das Ziel bis 2030 ist eine EBIT-Marge von 3,5 % bis 4,0 %.

Die Einschätzung des weiteren Geschäftsverlaufs orientiert sich an den aktuellen Rahmenbedingungen in den einzelnen Bereichen sowie an den Chancen und Risiken, die sich in den jeweiligen Märkten ergeben. Sollte sich die risikobehaftete geopolitische Situation verschärfen, könnte dies negative Auswirkungen auf die Porr und ihre Geschäftstätigkeit haben. Jegliche Beurteilung der wirtschaftlichen Entwicklung ist daher mit Prognoserisiken behaftet.

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