Mittwoch, September 30, 2026

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Standards sind in Österreich verantwortlich für rund 20 % des realen BIP-Wachstums, sie sind für 6,5 % des jährlichen Beschäftigungswachstums verantwortlich und tragen zu 30 % zum Wachstum der allgemeinen Arbeitsproduktivität bei. So die Ergebnisse einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstitut GAW im Auftrag von Austrian Standards.

Standards mit Milliarden-Effekt für Österreichs Wirtschaft

Die jetzt für Österreich vorliegenden Untersuchungsergebnisse zu den makroökonomischen Effekten von Normen ähneln den Resultaten anderer europäischer Länder signifikant. Stefan Haigner, Studienautor und Gesellschafter der GAW, dazu: "Die Ergebnisse für Österreich liegen im Rahmen internationaler Vergleichsstudien, was die Aussagekraft zusätzlich stützt." Und die ermittelten Werte sprechen eine eindeutige Sprache. Rund ein Fünftel des jährlichen BIP-Wachstums kann auf Normen zurückgeführt werden. "Der Effekt von Standards auf die Wertschöpfung rangiert hierzulande in Größenordnungen wie jener eines Infrastrukturprojektes à la Brennerbasistunnel“, so Haigner

Die wichtigen Hebel hinter den Effekten von Normen
Die Forschungsergebnisse der Innsbrucker Spezialisten für Wertschöpfungsanalysen erlauben Rückschlüsse auf die wichtigsten Hebel, die aus Normen für die heimische Wirtschaft entstehen: „Standards schaffen nicht nur Sicherheit und Vertrauen für rund 9 Millionen Menschen in Österreich, sie funktionieren auch als gemeinsame Sprache. Als einheitliche Rahmenbedingungen zwischen Marktakteur*innen erleichtern sie die Integration von gerade kleinen und mittleren Unternehmen in globale Lieferketten“, erklärt Austrian Standards CEO Valerie Höllinger den Begriff Interoperabilität aus Unternehmenssicht. Standards sind Grundlage für effizienten und sicheren globalen Handel. Wer Standards nutzt, arbeitet nicht nur effizienter, sondern auch zukunftssicher. "Für ein exportorientiertes Land wie Österreich sind sie der Schlüssel zu Märkten, technischer Kompatibilität und gesichertem Qualitätsniveau – weltweit“, so Höllinger.

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